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Die hier gezeigten Beispiele sind weit davon entfernt auch nur annähernd komplett zu sein, sie sind als Anregung und Hilfestellung gedacht unter der Vielzahl an Münzen des Septimius Severus Exemplare der östlichen Münzstätten zu erkennen. Emesa nach oben Die Angabe der Ziffer
I in COS I ist untypisch,
erst mit der zweiten Periode eines Amtes wird eine II
als numerischer Zusatz ausgeschrieben. Diese hier auf der Rückseite
gezeigte Besonderheit finden wir als Variante auf den frühen Münzen
aus dem Jahr 194 n.Chr., hier mit der Darstellung des jüngeren Mannes
mit etwas gestreckten Proportionen des Kopfes.
Vom Stil her lassen sich die Ausgaben relativ sicher von den Prägungen aus Rom unterscheiden. Die Schrötlinge sind größer und gleichmäßiger zentriert als die Ausgaben Roms, die in dieser Zeit fast regelhaft unterdimensioniert sind. Die enormen Kosten seiner Feldzüge haben hier offensichtlich früh zur Reduktion des Silbergehaltes der Denare geführt. Die Ausführung der Augen und der Bartlocken
sind bei den späteren Ausgaben mit der Legende IMP
CAE L SEP SEV PERT AVG COS II runder und etwas plumper, die Legende
erscheint etwas kleiner skaliert und regelmäßiger ausgeführt.
Im Handel sind die Ausgaben der syrischen Münzstätten deutlich seltener
zu finden als die Roms, gute Erhaltungen sowieso.
Beachten Sie die unterschiedliche Schreibweise
des beiden II aus COS II auf der Rückseite der Münze
oben rechts RIC 433, das erste I sieht
eher aus wie ein G - gamma.
Laodicea nach oben Münzen aus der Anfangszeit der Prägetätigkeit
in Laodicea sind mit den Legenden IMP II und IMP VIII gefunden worden, leider
kann ich zur Zeit kein entsprechendes Exemplar zeigen. Zu den häufigsten
Münzen der östlichen Münzstätten gehören die späteren
Ausgaben des Septimius Severus mit IMP VIII , IMP VIIII , IMP X ? und IMP
XI (häufig), diese zeigen einen eigenen sehr charakteristischen Stil
mit gedrungenem Portrait, das zum Teil sehr klein ausfällt und meist
auf sehr sauber gearbeiteten Schrötlingen zu finden ist.
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