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Dieser Denar ist sicherlich kein Prachtstück,
der Stempel mit dem die Münze geschlagen wurde war abgenutzt und zudem
in stylistisch schlechter Ausführung graviert. Das Portrait ist stumpf,
ohne Tiefe und von unsicherer oder ungeübter Hand gefertigt. Die Proportionen
der Gliedmaßen stimmen nicht und sind weit gröber ausgeführt
als es sonst auf den Münzen Roms des 3. Jahrhunderts zu sehen ist.
Die Vergrößerung zeigt gleich mehrere " Patzer", die offensichtlich bei der "Endkontrolle" unbemerkt blieben. Das erste -E- aus Severus wurde zu eng an das -S- gesetzt. Der Stempelschneider hat dies bemerkt und etwas weiter rechts den Buchstaben vollendet. Die Aufstriche des zweiten -E- und des -R- sind zu lang geraten und lassen die Umschrift etwas unleserlich erscheinen. Insgesamt kann man nicht recht glauben , daß dieser Denar aus der Münzstätte Rom stammen soll, handelt es sich hier um eine Barbarenfälschung oder wurde die Münze während des Feldzuges gegen die Briten unter schlechten Bedingungen hastig in einer mobilen Münze geprägt ? Sollten Sie über ähnliche Münzen des Severus oder seiner Söhne aus dieser Zeit verfügen, würden mich Abbildungen interessieren, für eine e-mail wäre ich dankbar. |