JULIA CORNELIA PAULA
 

Die erste Frau des Elagabalus


Julia Cornelia Paula, ihr genaues Geburtsjahr ist nicht bekannt, wurde als erste von wahrscheinlich fünf weiteren Frauen aus guten Hause von der Großmutter Julia Maesa mit Elagabalus im Jahre 219 n.Chr. vermählt, die Ehe soll bis 220 gehalten haben. Auf Münzen abgebildet sind lediglich drei seiner Frauen, neben Julia Paula sind Aquilia Severa und Annia Faustina bekannt. 

Nach dem Geschichtsschreiber Cassius Dio soll Elagabalus homosexuell gewesen sein und so sind seine Ehen wohl sämtlichst als Alibiverbindungen zu verstehen. Nach dem Empfinden der damaligen Zeit soll sie eine sehr schöne und gebildete Frau gewesen sein, Elagabalus verstieß sie nach etwa einem Jahr. Uber ihren weiteren Lebensweg ist nichts bekannt.  

Die Münzen mit ihrem Portrait, stets nach rechts, sind selten, als Münzstätten gelten Rom und Antiochia. Bekannte Legenden sind nur IVLIA PAVLA AVG(VSTA), das Prägejahr ist 219 n. Chr.  Als häufigste Rückseitendarstellungen finden sich Concordia und Venus.
 
 
 

  

Denar
IVLIA  PAVLA  AVG
VENVS GENETRIX
Venus sitzend n.l. hält Zepter und Globus
 
 

Links zum Thema Frauen in der Antike finden sich auf der Julia Maesa Seite.
 


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