Gering erhaltene antike
römische Münzen
Sind sie es wert gesammelt
zu werden ?
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Denar des Titus - schön
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Denar des Caracalla - fast stempelfrisch
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"Jede Münze kommt gereinigt auf den Markt" hört man in
den Diskussionen, wenn es um die Frage geht, ob man eine Münze reinigen
soll oder nicht. Ja leider, denn es gibt auch Münzen, die im ungereinigten
oder wenigstens fast ungereinigten Zustand ihren Reiz entwickeln.
Natürlich sind die Portraits auf stempelfrischen Münzen scharf und
excellent, jedes Detail auch der Legende ist lesbar, aber wie das Beispiel
des Titus zeigen kann, sind auch lang umgelaufene Exemplare mit kleine fleckigen
Ablagerungen, die der Münze fast 2000 Jahre keinen Schaden zugefügt
haben, durchaus schön. Die gelegentlich ungebremsten Reinigungsaktivitäten
können einer Münze mehr schaden als nützen. Die über
viele Jahre gewachsene Patina kann schnell und unwiederbringlich zerstört
werden. Die Versuche mit chemischen Verbindungen eine künstliche Patina
zu erzeugen führen zu Ergebnissen, die mit einer echten Patina nicht
zu vergleichen sind. Gelegentlich werden solche Münzen mit dem Attribut
"repatiniert" angeboten. Der Begriff täuscht eine vermeintliche Wiederherstellung
des ursprünglichen Zustandes vor. Unten sehen Sie am Beispiel einer
Bronzemünze des Severus Alexander den Effekt einer sogenannten "Repatinierung".
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AE 24 des Severus Alexander aus Deultum
/ Thrakien
IMP CM AVR SEV ALEXANDER
AVG / COL FL PAC DEVLT
Artemis, Schwester des
Apollo griechische Göttin der Jagd
und des Tierreiches
mit Pfeil und Bogen
zu Füßen
ein Jagdhund
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Die beiden folgenden Münzen auf dieser Seite sollen ermutigen
auch die schmutzigen Exemplare in schlechterer Erhaltung, denen der Fundbelag
noch anhaftet, in die Sammlung aufzunehmen und sie angemessen zu präsentieren.
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AE 19 des Elagabalus aus Antiochia
- schön
Lorbeerkranz mit Stern, SC im Feld, darunter
ein Panther und e
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AE 23 des Septimius Severus
aus Odessa/Mesopotamie mit Abgar VIII
L C .. T .. / .... ABGAROC
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